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Ombudschaft in der Jugendhilfe ist ein neues Beratungsangebot mit dem Ziel, die Rechte von jungen Menschen zu stärken und ihre Mitsprache in den Entscheidungsprozessen der Jugendhilfe zu fördern.


Das Wort „ombud“ kommt aus dem Schwedischen. Eine Ombudsperson ist jemand, der im Streit- oder Konfliktfall zwischen Bürgern und Behörden vermittelt und nach außergerichtlichen Lösungen sucht.


Ombudschaft in der Jugendhilfe findet auf Grundlage verschiedener Gesetze und Abkommen statt. So ist in der Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen festgeschrieben, dass alle Kinder und Jugendlichen die gleichen Rechte haben. Dazu zählt das Recht auf Beteiligung: Kinder und Jugendliche haben das Recht, bei allen Fragen und Entscheidungen, die sie betreffen, mitzubestimmen. In Deutschland gilt dieses Beteiligungsrecht ganz besonders für die Jugendhilfe – und hier kommt die ombudschaftliche Beratung ins Spiel.


Es braucht unabhängige Beratungsstellen, also Ombudsstellen, an die sich junge Menschen und Familien mit ihren Anliegen und Beschwerden wenden können. Mit dem neuen Kinder- und Jugendstärkungsgesetz ist die Einführung ombudschaftlicher Beratung seit Juni 2021 im deutschen Sozialgesetzbuch verankert.


Die Ombudsstelle Augsburg ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem Augsburger Kinderschutzbund e.V. und der Stadt Augsburg. Sie wird durch das Zentrum Bayern Familie und Soziales gefördert.